PDFDrucken

Case Management

BereichsleitungAnja Alaoui 

Case Management bedeutet „Fallführung“ und ist der Name für einen personenzentrierten und koordinierenden Umgang mit den Nutzern unserer Leistungen.

Jeder, der Leistungen des RehaVereins in Anspruch nimmt, erhält einen Case Manager als festen Ansprechpartner. Der Case Manager plant gemeinsam mit dem Nutzer die notwendigen Hilfen. Hierbei können auch weitere für den Nutzer wichtige Personen einbezogen werden, z.B. gesetzliche Betreuer, aber auch Angehörige, wenn der Nutzer dies möchte. Nach der Planungsphase installiert der Case Manager die vereinbarten Hilfen und ist im gesamten Hilfeprozess der Ansprechpartner für alle Beteiligten.

Was ist Case Management?

Case Management ist ein Konzept,

  • um den Hilfebedarf von NutzerInnen einzuschätzen,
  • um die notwendigen Hilfen zu planen,
  • diese umzusetzen,
  • den Hilfeprozess zu koordinieren,
  • zu begleiten und
  • zu evaluieren.

Ziele des Case Managements

Die Nutzerinnen und Nutzer profitieren davon,

  • weil sie genau das Angebot bekommen, welches sie benötigen,

(Personenzentriertes Arbeiten)

  • weil alle Beteiligten gut zusammenarbeiten,

(Gute Netzwerkarbeit)

  • weil sie in die Gestaltung des Hilfeprozesses einbezogen werden.

(Ressourcenaktivierung)

Die Kooperationspartnerinnen und –partner profitieren davon,

  • weil es durch die Case Manager eine feste Ansprechperson über die Abteilungen hinweg gibt
  • weil wir zusammen mit den NutzerInnen nach individuellen Lösungen suchen
  • weil alle Beteiligten gut vernetzt arbeiten

Wie arbeiten wir mit der Methode Case Management?

  • Die Case Manager übernehmen die Funktion der koordinierenden Bezugsperson über die einzelnen Abteilungen hinweg im RehaVerein.
  • Die Case Manager vernetzen für die Nutzer die einzelnen Angebote des RehaVereins.
  • Sie sichern die Zusammenarbeit aller Beteiligten.
  • Für sämtliche Anfragen an den RehaVerein ist die Abteilung Case Management zuständig (Ausnahmen sind Anfragen, die direkt an den Pflegedienst gestellt werden).
  • Gemeinsam mit den Nutzern ermitteln sie den Hilfebedarf (assessment), erarbeiten Ziele und schreiben den IHP.
  • Die Ziele im IHP werden in konkrete und überschaubare Arbeitsschritte aufgegliedert.
  • Die Case Manager veranlassen die notwendigen Hilfen, nehmen Kontakt zu den jeweiligen Abteilungen und ggf. zu anderen Institutionen auf.
  • Die Case Manager begleiten den Hilfeprozess kontinuierlich und koordinieren regelmäßige Gespräche (ca. alle 3 Monate) mit dem Nutzer und allen am Hilfesystem Beteiligten.
  • In diesen Gesprächen (monitorings) wird auf Grundlage der vorher festgelegten Arbeitsschritte gemeinsam geprüft, ob die Maßnahmen noch geeignet sind und werden ggf. angepasst.

Am Ende des IHP-Zeitraumes findet eine Abschlussbewertung (Evaluation) statt:

  • Der Hilfeprozess wird entweder gemeinsam beendet

oder der Hilfeplan wird fortgeschrieben und dem Bedarf angepasst.

Zuständigkeiten

Die Case Manager sind für alle ziel- und fallkoordinierende Fragen zuständig wie (z.B. Heimunterbringung, Installierung neuer Hilfen, langfristig geplante Klinikaufenthalte, Absprachen zu Arbeitszeiten im Bereich Tagesstruktur).

Die Fachabteilungen sind zuständig für alle alltagsrelevanten Fragen wie (z.B. Geldeinteilung, Medikamenteneinnahme, kurzfristige Klinikaufenthalte, tagesstrukturierende Angebote).

Bei Fragen und Unklarheiten kontaktieren Sie uns!

BereichsleitungAnja Alaoui